Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Durchfall

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Durchfall

Links zu Durchfall

Durchfall beim Säugling:
www.dgk.de

Kindergesundheit-Info:
www.kindergesundheit-info.de

Magen-Darm-Erkrankungen:
www.was-wir-essen.de

Merkblatt Durchfall des Auswärtigen Amtes:
www.auswaertiges-amt.de

Kinder- und Jugendärzte im Netz:
www.kinderaerzte-im-netz.de

09. November 2016
Bei Patienten mit Colitis ulcerosa wurde eine vermehrte Bildung des Transkriptionsfaktors GATA3 festgestellt. Eine Blockade dieses Proteins könnte sich vorbeugend auf Colitis ulcerosa auswirken und die Symptome einer bestehenden Erkrankung abmildern.
  
16. Juli 2015
Das Symptom Verstopfung oder auch Obstipation beschreibt das Schwierigkeit, Kot ausscheiden zu können.
  
16. Juli 2015
Die meisten Verstopfungen gehören zur Gruppe der kologenen und der anorektalen Obstipationen. Beide können sowohl durch anatomische Abweichungen, als auch durch rein funktionelle Störungen bedingt sein.
  
16. Juli 2015
Wenn sich ein Patient mit einer Verstopfung an einen Arzt wendet, findet zunächst ein Patientengespräch, die Anamnese, statt. Der Patient kann seine Beschwerden schildern und bekommt gezielte Fragen gestellt.
  
16. Juli 2015
Die Therapie einer Verstopfung ist stark abhängig davon, welche genaue Ursache diagnostiziert wurde. Häufig ist die Obstipation jedoch durch eine falsche Ernährung und einen ungünstigen Lebensstil bedingt.
  
Therapie Durchfall

Bei der Therapie von Durchfall geht es vor allem darum, den durch den Durchfall entstandenen Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten auszugleichen. Der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt kann mithilfe von bestimmten Elektrolyte enthaltenden Infusionen und Getränken reguliert werden. Eine Behandlung mit Medikamenten muss i. d. R. bei Durchfall nicht erfolgen, sie können aber helfen, die Symptome zu lindern. So gibt es z. B. spezielle Arzneistoffe gegen Bauchkrämpfe. Liegt eine bakterielle Infektion vor, verschreibt der Arzt u. U. ein Antibiotikum. Ist der Grund für den Durchfall eine Darmerkrankung, muss die Grunderkrankung behandelt werden, um eine Besserung des Durchfalls zu bewirken.

Die Entstehung von Durchfall kann verschiedene Ursachen haben. Häufig sind durch Bakterien oder Viren ausgelöste Infektionen der Grund für Durchfall. Eine ernstzunehmende bakterielle Infektionen, die oft der Auslöser für Durchfall ist, ist die Salmonellenvergiftung, welche durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel hervorgerufen wird. Eine häufige Virusinfektion ist der Norovirus, der neben Durchfall in vielen Fällen auch mit Erbrechen einhergeht. Auch Lebensmittelvergiftungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z. B. eine Laktoseintoleranz oder Zöliakie können zur Entstehung von Durchfall führen. Darüber hinaus kann auch der Verzehr von verdauungsanregenden Nahrungsmitteln, wie z. B. Kohl oder Trockenobst in größeren Mengen Durchfall herbeiführen.

Diagnose Durchfall

Vor allem bei anhaltendem Durchfall ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um der Ursache für den Durchfall auf den Grund zu gehen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Arzt, bei dem über die Beschwerden sowie die Häufigkeit und Konsistenz des Stuhlgangs gesprochen wird, erfolgen i. d. R. weitere Untersuchungen. Neben körperlichen Untersuchungen, wie dem Abtasten und -horchen des Bauchraums, können auch Blut- und Stuhluntersuchungen zur Diagnosestellung vorgenommen werden. Weitere Untersuchungsmethoden sind z. B. eine Darmspiegelung, ein Ultraschall oder eine Computertomografie des Bauchs. Allergietests können bei dem Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hilfreich sein.